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Januar 07, 2009, 11:21:57 *
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Autor Thema: Des Admins Best - Arschtritte des Arbeitsalltages  (Gelesen 315 mal)
Mr. Floppy
Cisco Hilfsadminvertretung
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Beiträge: 11


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« am: April 24, 2008, 11:32:25 »

Moin Moin,
wer kennt das nicht...es wird im produktiven Netz (wo auch sonst, denn es
muss ja wie immer schnell und sofort sein) konfiguriert und ein Kollege labert einen
dabei voll. Als ob das nicht schon reicht besiegelt man mit Enter sein Schicksal.

hier in das Thema soll alles rein was man in der Produktion versaubeutelt hat
und der Themenstarter geht mit "gutem" beispiel vorran.

1) Ein Switch muss unbedingt noch aufm Abend auf die schnelle ins Netz damit man Server
anschliessen kann. Also Switch als "neu" bekommen, angeworfen, verkabelt und vergessen
das Trunk-port gegenüber auf shut zu stellen. Keine Sekunde später nörgelt das Management-
System rum das Standorte und Geräte nicht erreichbar sind. Ende vom Lied war das der nagelneue
Switch keineswegs neu war und ne schick hohe VTP-Revisionsnummer hatte mit der er ohne
Probleme innerhalb eines Wimpernschlages die komplette VTP-Domäne zerballert hat. Also mit
dem Laptop unterm Arm losgerannt, auf dem Weg zum Serverraum noch fix nen neuen 400m Rekord
aufgestellt und im Anschluß die komplett zerschossenen VLANs wieder hergestellt.

2) Migration von Bladeswitchen, es werden den ganzen Tag Switche konfiguriert und
Port-Channels gebaut. Kurz vor Abschluss kommt ein Kollege rein und fängt an zu labern was
sich negativ auf die Auswahl der 15 auf dem Monitor offenen Konsolen auswirkt. In gutem glauben
die richtige erwischt zu haben dreht man nen Po ab und bemerkt an den verwirrt brüllenden und wild
gestikulierenden, ins Zimmer stürmenden Server-Admins das man eben mal 10 Bladecenter ins Nirvana
geschossen hat. Natürlich hat man den Po abgedreht der zu diesem Zeitpunkt der einzige Zugang zum
Switch war. Also folgt wieder der obligatorische 400m Spurt mit Anschliessendem wildem "no shut" gehacke.

Somit wär auch geklärt warum es mehr Übergewichtige MCSE-ler als CCNA-ler gibt  grin


na dann hoff ich mal auf regen Beitrag hier, ansonsten beantrage ich für mich das Cisco-Purple-Heart  grin

mfg der floppy
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#9370
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CCIE #9370


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« Antworten #1 am: April 24, 2008, 12:57:55 »

@Mr. Floppy: nette Idee.

Ein Klassiker, der mir natürlich nie passiert ist Wink, ist auch, dass man eine ACL löscht und wieder einspielt, ohne sie vorher vom Interface genommen zu haben. So haben sich schon viele Leute den Weg abgeschnitten...

Ein Kollege hat mal vtp auf einem CatOS Switch auschalten wollen: set vtp domain disable. Seitdem hat der Kunde als vtp domain "disable" auf allen Switches.
Das Problem mt der höheren vtp Revision Number kenne ich auch von Kunden - da bist du bei weitem nicht der einzige.

So richtigen Supergau habe ich gottseidank noch nie produziert.

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« Antworten #2 am: April 24, 2008, 03:52:28 »

gesegnet sei das "reload in Command" Smiley

hab remote nen 878W konfiguriert und da hier ja immer das WLAN Interface offen konfiguriert ist und da auch jede Menge Unsinn drin steht und mir so die Config unnötig verlängert setz ich es immer auf default und shute es dann.

Allerdings hab ich durch falsches kopieren  statt default int dot11radio0 ein default int dialer 0 -.-

ansonsten das übliche: DHCP Pools definiert, aber der Service war deaktiviert, ACLs gebunden ohne die augen aufzumachen, verzweifelt ntp Server eingetragen (und auf sync gehofft) dabei nicht gesehen das auf den Interfaces "Richtung NTP Server" ntp disable drauf war. Wobei ich auch schon genug bockige Kisten (insbesondere ältere) hatte die einfach nicht das tun was man ihnen sagt...zB sich bei einem reload in Kommando sich sofort zu verabschieden.
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crisirius
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« Antworten #3 am: April 24, 2008, 08:46:57 »

gesegnet seit der reload smiley

Das ist gut. Admin gefragt ob er auf dem USB Stick am 1800 was wichtiges drauf hat da ich schon ein paar konfigs für einen test vorbereiten wollte.
Natürlich war die antwort kein Problem nimm mit. nach 2 Stunde die ich zu hause war rief mit gedrückter stimme ein mann an das er dringend den USB Stick bräuchte.
Router war sein speicher nicht bekommen und hat ganz gemütlich einen neustart hingelegt. Dumm war nur das die config auf dem USB Strick drauf war.
Naja hat sonst abends ja nichts zu tun und wieder los auf arbeit.

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Mr. Floppy
Cisco Hilfsadminvertretung
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« Antworten #4 am: April 29, 2008, 01:01:25 »

hm, vielleicht kommt ja noch einer der noch einen drauflegen kann  grin

gut is auch sich zu wundern warum nix routed und dann darauf zu kommen ip route zu tippen ^^
oder keine QoS-befehle zu haben bis man mls qos getippt hat.



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mr.lexus
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« Antworten #5 am: April 29, 2008, 09:04:51 »

Hi Zusammen,

im Laufe der Zeit wird man ja irgendwann mal unvorsichtig...

So ist es mir letztens passiert, das ich während eines kleinen Plauschs mit meinem Arbeitskollegen, nebenbei noch etwas auf einem unserer zentralen BRAS-Systemen herumkonfiguriert habe.
Im festen Glauben, das ich mich gerade im BGP vpnv4 Kontext befinde und in einem Neukunden-VRF konfiguriere, habe ich kurzerhand ein "no redistribute connected" ausgeführt habe.
Leider befand ich mich in Wirklichkeit im globalen BGP Kontext....

Lange Rede, kurzer Sinn. Es hat noch geschätzte 30 sec. gedauert, bis mein Telefon geklingelt hat und mir gesagt wurde, das an der Hotline seit kurzem ununterbrochen das Telefon klingelt und über Internet-Probleme berichtet wird.

Da ich nun auch mal genauer aufs Terminal geschaut habe ist mir dann auch direkt aufgefallen, wo der Hase im Pfeffer liegt.
War natürlich innerhalb Sekunden gefixt.

Von Zeit zu Zeit braucht man einfach mal einen Schubs, damit man wieder aufmerksamer wird....

In diesem Sinne

Mr.

P.S.: Mal nachdenken, ob mir noch was "Lustiges" einfällt
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